Wittelsbacher Gymnasium München

Das Fach Religion

Wer bin ich? Worauf kann ich mich verlassen? Macht mein Leben Sinn? Warum gibt es Leid? Muss ich perfekt sein?
Was zählt am Ende? Ist Frieden möglich? Glücklich und gut leben, geht das überhaupt?
Widersprechen sich Glaube und Wissenschaft?

Die Fächer Evangelische und Katholische Religionslehre geben Raum zum Nachdenken über Fragen nach „Gott und der Welt“ und vor allem: nach mir selbst.

Evangelische Religion

Die Leitlinien der Evangelisch-Lutherischen Kirche für den Religionsunterricht in Bayern

Leitlinien für den Evangelischen Religionsunterricht in Bayern

1. Der Evangelische Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Der Religionsunterricht geschieht unter den Gegebenheiten und Bedingungen der Schule und wird von Kirche und Staat gemeinsam verantwortet.

2. Aus dieser Aufgabe ergeben sich folgende Ziele
a) Der Religionsunterricht informiert und orientiert über die christliche Tradition und ihre jüdischen Wurzeln, über die Kirche in Geschichte und Gegenwart, über Fragen der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie über philosophische und außerchristliche Deutungen von Mensch und Welt. Er will Schülerinnen und Schülern Wege zu einem lebensbezogenen Umgang mit der biblischen Überlieferung eröffnen.
b) Der Religionsunterricht bringt Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zur Sprache; er will Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit christlichem Glauben und Handeln anregen und sie ermutigen, vom Evangelium her Perspektiven für die eigene Orientierung zu entwickeln. Bei den damit verbundenen Lernprozessen sind die religiöse Entwicklung und Sozialisation der Schülerinnen und Schüler zu beachten.
c) Der Religionsunterricht fördert die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler; er will sie hinführen zu einem vor Gott verantwortlichen achtsamen Umgang mit Mensch und Welt. Er bietet den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der schulischen Möglichkeiten Lebenshilfe und Begleitung an. Dazu gehört auch, im Leben der Schule Raum zu schaffen für Innehalten und Feiern, für Gebet und Gottesdienst. Der Religionsunterricht unterstützt von seinem christlichen Menschenbild her soziales und kommunikatives Lernen; er fördert Toleranz und Empathie.
d) Der Religionsunterricht bringt die biblische Botschaft nicht nur als historisch Gegebenes zur Sprache, sondern will zugleich offen sein für die persönliche Anrede Gottes an den Menschen. Er will Wege zum Glauben eröffnen und Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihren Ort in der Gemeinschaft der Christen zu bestimmen. Die Schülerinnen und Schüler sollen, auch im Umgang mait bedrückenden Lebenserfahrungen, zu einem Leben aus der Hoffnung des christlichen Glaubens ermutigt werden.

3. Der Religionsunterricht ist heute geprägt von einer Vielfalt an Konzeptionen und Methoden. Seiner Aufgabe entspricht ein mehrdimensionales Lernen und Lehren. In der spannungsvollen Einheit von Wirklichkeitserfahrung und Glaubensauslegung begegnen sich im Unterricht Lernende und Lehrende als Personen mit einer je eigenen Geschichte. Dass der Religionsunterricht im Vertrauen auf Gott geschehen kann, schließt die Bejahung der menschlichen Grenzen allen Lehrens und Lernens ebenso ein wie die Möglichkeit, immer wieder neu anzufangen.

Das Grundwissen

Was ist Grundwissen?

Grundwissen (wiewohl es auch Faktenwissen voraussetzt) besteht nicht aus angehäuften Fakten-Kenntnissen, die Jahr für Jahr an Umfang zunehmen. Grundwissen darf auch nicht verwechselt werden mit auswendig gelernten dogmatischen „Lehrtexten“ (Katechismus, Lieder, biblische Geschichten), wenngleich ein gewisser Schatz an Memorierstoffen hilfreich ist und elementare Traditionen wie das Glaubensbekenntnis, Vaterunser etc. für das religiöses Lernen strukturbildend wirken können. Stattdessen beschreibt Grundwissen diejenigen „Bausteine“, die man braucht, um sich weltanschaulich orientieren zu können, um in Fragen der Religion(en) urteilen, sich ausdrücken und kommunizieren zu können, letztlich also um in Sachen Religion erwachsen und mündig zu werden. Diese Bausteine werden im Religionsunterricht in zunehmender Komplexität immer wieder aufgegriffen und in Gebrauch genommen und sind in immer neuen Zusammenhängen auch Bestandteil von Prüfungsfragen.

Im folgenden sind die Grundwissensformulierungen des aktuellen Lehrplans aufgeführt. Inhaltliche Erläuterungen für Schülerinnen und Schüler finden sich auf der Homepage des Religionsbuchs Ortswechsel, das für den Evangelischen Religionsunterricht zugelassen und in all unseren Jahrgangsstufen in Gebrauch ist:
http://www.claudius.de/ortswechsel/ow_maschinerie.php?aktion=grundwissen

Grundwissen der Jahrgangsstufen 5-10 aus dem Lehrplan

5

  • das Doppelgebot der Liebe, die Zehn Gebote, Psalm 23 und den Ersten Glaubensartikel auswendig können
  • ein Beispiel christlicher Symbolsprache erklären können
  • den selbstständigen Umgang mit der Bibel beherrschen
  • ein Beispiel aus den David-Geschichten in seiner religiösen Aussage erklären können
  • Grundaussagen eines Schöpfungsberichts sowie der Exodustradition erläutern können

6

  • den Zweiten Glaubensartikel auswendig können, den Begriff Messias erklären können
  • den Zusammenhang von Jesu Passion und seiner Botschaft vom Reich Gottes aufzeigen können
  • Jüngerschaft und Nachfolge Jesu am Beispiel eines Mannes oder einer Frau verstehen
  • den Kirchenjahreskalender überblicken, die christlichen Hauptfeste in ihrer Bedeutung kennen
  • an einem Fallbeispiel eine Möglichkeit der konstruktiven Konfliktbearbeitung darstellen können

7

  • den Dritten Glaubensartikel im Wortlaut wiedergeben und in Grundzügen erklären können
  • die Bedeutung einer Gestalt der Kirchengeschichte aus der Zeit bis zum Vorabend der Reformation verstehen
  • die „fünf Säulen“ und deren Bedeutung für den Islam kennen
  • mit dem Vaterunser als Grundgebet des Christentums vertraut sein
  • die Auswirkung des Doppelgebots der Liebe in einem diakonischen Arbeitsfeld beschreiben können

8

  • Kennzeichen christlichen Schöpfungsglaubens und Elemente biblischen Zeitverständnisses kennen
  • Impulse des Glaubens auf das Zusammenleben in Familie und anderen Lebensformen beziehen können
  • Grundanliegen evangelischen Glaubens und Lebens, auch im ökumenischen Kontext erläutern können
  • wichtige Merkmale prophetischer Existenz und Verkündigung im Alten Testament beschreiben können
  • sich möglicher Gefahren des Psychomarkts oder einer neureligiösen Bewegung bewusst sein

9

  • Grundzüge jüdischen Glaubens kennen und zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus fähig sein
  • die Bedeutung des Kreuzes für den christlichen Gottesglauben erklären können
  • mit Impulsen christlichen Glaubens zur Gestaltung von Liebe und Sexualität vertraut sein
  • lutherisches Verständnis von Arbeit und Leistung reflektieren können
  • an einem Beispiel das Verhältnis von Kirche und Staat beurteilen können

10

  • Grundzüge evangelischen Schriftverständnisses kennen
  • über ein differenziertes Verständnis von Toleranz verfügen
  • grundlegende Vorstellungen des Buddhismus kennen
  • mit der christlichen Auferstehungshoffnung vertraut sein
  • Alltagssituationen aus evangelischer Sicht ethisch reflektieren können
Lexikon wichtiger Begriffe für den Evangelischen Religionsunterricht

Von Abba bis Zwingli:

Über diesen Link finden Sie eine Zusammenstellung aller Lexikonbegriffe aus dem aktuellen für den Religionsunterricht zugelassenen Lehrbuch „Ortswechsel“.

Wichtige Methoden für den Religionsunterricht

Über diesen Link finden Sie eine Zusammenstellung der Methodenseiten aus dem aktuellen, für den Religionsunterricht zugelassenen Lehrbuch „Ortswechsel“.

Katholische Religion

Fachprofil

Im katholischen Religionsunterricht sollen die Schüler, wie im Lehrplan für das Gymnasium in Bayern beschrieben, in einen „reflektierten Dialog mit dem kirchlichen Glauben“ treten.
Durch die einzelnen, sich über alle Jahrgangstufen erstreckenden grundlegenden Lernbereiche werden religiöse und fachübergreifende Kompetenzen gebildet und vertieft.

Der Religionsunterricht möchte angesichts unserer weltanschaulich vielgestaltigen Situation den Schülern einen religiösen Zugang zur Wirklichkeit ermöglichen und sie so durch tragfähige Lebensperspektiven darin unterstützen, Orientierung „in einer Situation zu finden, die von religiöser Vielfalt, unbestimmter Sehnsucht nach Transzendenz, aber auch von weltanschaulicher Beliebigkeit gekennzeichnet ist.“
Mit Bezug auf die grundlegenden Aussagen der Würzburger Synode zu den Adressaten des Religionsunterrichts wird erklärt:
„Den gläubigen Schülern hilft er, ihr Christsein reflektierend zu verantworten und zu vertiefen; die suchenden oder dem Glauben bewusst fernstehenden jungen Menschen regt er an, sich mit christlichen Positionen auseinanderzusetzen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Bei denjenigen, die sich gleichgültig zeigen, weckt er zudem Gespür für die Lebensbedeutsamkeit religiösen Fragens. Ähnlich gilt dies alles für die ungetauften Schüler, die sich für dieses Fach entscheiden.“

Lehrplan für das Gymnasium in Bayern, Fachprofil Kath. Religionslehre

Schulpastoral

„Über den Unterricht im Klassenzimmer hinaus setzt Religionslehre unter Einbeziehung von Wirkungsfeldern der Schulpastoral spürbare Impulse, welche das Schulleben mitgestalten und die Schulkultur auszuprägen helfen. In Begegnungen, Projekten, Hospitationen und Exkursionen stellt das Fach Verbindungen zu außerschulischen Lernorten her und trägt z. B. durch Kontakte mit kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und vor allem kirchlichen Einrichtungen zur gesellschaftlichen Öffnung der Schule bei.
Lehrplan für das Gymnasium in Bayern, Fachprofil Kath. Religionslehre

Am Wittelsbacher-Gymnasium feiern wir ökumenische Gottesdienste in St. Bonifaz. Außerdem werden meditative Andachten bzw. Frühschichten in der Adventszeit durchgeführt.

Darüber hinaus kann durch Besinnungstage, durch den Besuche von Sakral- und Gedenkräumen (Kirchen, Synagoge, Moschee …) , sowie durch verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu jeweils aktuellen gesellschaftlichen Themen eine Verbindung zu außerschulischen Lernorten hergestellt und dadurch nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Bildung von Identität und Toleranz, sondern auch zur gesellschaftlichen Öffnung der Schule geleistet werden.

Grundlegende Lernbereiche
  • Der Lernbereich Biblische Botschaft eröffnet einen situationsbezogenen Zugang zur Bibel, in deren Wort die Geschichte Gottes mit den Menschen gegenwärtig bleibt.
  • Der Lernbereich Christlicher Glaube und Weltdeutung erschließt kirchliche Glaubenslehre erfahrungsnah und in Lebenskontexten der Heranwachsenden.
  • Der Lernbereich Christliche Spiritualität weckt Offenheit für Ausdrucksformen, die in Gebet, Meditation, Gottesdienst und Sakramenten zum Geheimnis Gottes hinführen.
  • Der Lernbereich Christliche Ethik und Lebensbewältigung bildet ethische Urteilsfähigkeit aus und motiviert zur Ausrichtung an christlichen Wertvorstellungen.
  • Der Lernbereich Kirchengeschichte betrachtet Christsein unter sozialen und kulturellen Aspekten und überprüft in erinnerndem Lernen heutige Orientierungen.
  • Der Lernbereich Interreligiöses und interkulturelles Lernen leitet zur Wahrnehmung fremder Glaubens- und Lebenswelten in kritischer Toleranz an.

Lehrplan für das Gymnasium in Bayern, Fachprofil Kath. Religionslehre

Grundwissen

Die Fachschaft Kath. Religionslehre bezieht sich dabei auf ein vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung erarbeitetes Modell: Die sog. Reli-Datei des ISB bietet eine Umsetzung der im Lehrplan ausgewiesenen Grundwissenselemente für das Fach Katholische Religionslehre, die wir – auch bei schriftlichen Leistungsnachweisen – als grundlegend voraussetzen.

Dieses Wissen ist in übersichtlichen Grundwissensblättern zusammengefasst, die unter diesem Link jahrgansstufenweise eingesehen, heruntergeladen und in einem Grundwissensheft zusammengefasst werden können.

Hier ein Überblick über das Grundwissen, das in den einzelnen Jahrgangsstufen erworben wird:

Jahrgangsstufe 5

  • die Einmaligkeit jedes Menschen begreifen
  • die Bedeutung von Verhaltensregeln für die Gemeinschaft begreifen (goldene Regel)
  • in der Hinwendung zu Gott mit Grundgebeten, einem Psalm und wichtigen Gebetsformen vertraut sein
  • den Gottesglauben Abrahams von anderen Gottesvorstellungen unterscheiden können
  • fähig sein, mit der Bibel sachgerecht umzugehen
  • fähig sein, die Wertschätzung der Bibel als Hl. Schrift zu begründen (Bedeutung der Bibel für die Lebensführung, Bedeutung der Bibel für Kultur und Brauchtum)
  • über Einblick in die Lebenswelt Jesu verfügen
  • Jesu Botschaft von der entgrenzenden Liebe Gottes an biblischen Beispielen erkennen
  • die sakrale Atmosphäre eines heiligen Ortes achten und die Grundausstattung eines Kirchenraums erläutern können

Jahrgangsstufe 6

  • um die Bedeutung fester Zeiten wissen
  • über wichtige christliche Feste Auskunft geben können
  • Lebenssituationen von Menschen in der Einen Welt vergleichen und christliche Solidarität an einem kirchlichen Hilfswerk veranschaulichen können
  • an biblischen Beispielen erkennen, dass menschliche Macht vor Gott zu verantworten ist
  • den Glauben an die Auferstehung Jesu als Hoffnung für unser Leben verstehen
  • das Pfingstereignis als Ursprung der Kirche und die begeisternde Kraft des Glaubens begreifen (Credo)
  • wesentliche Elemente heutigen kirchlichen Gemeindelebens erklären können
  • die lebensgestaltende Kraft des Glaubens begreifen

Jahrgangsstufe 7

  • Lebenseinstellungen Jugendlicher überdenken können
  • im Glauben Hilfen für das Mündigwerden erkennen
  • über Grundlagen des Markusevangeliums Bescheid wissen
  • biblische Sprachbilder und die bildhafte Sprache von Gleichnissen begreifen
  • fähig sein, Symbole und Rituale zu erschließen sowie christliche Symbole zu deuten
  • fähig sein, die Sakramente zu deuten
  • die Verschiedenartigkeit christlicher Lebensweisen an geschichtlichen Beispielen erfassen können
  • klösterliche Lebensformen und deren kulturelle Bedeutung erläutern können
  • Hauptelemente des islamischen Glaubens kennen und um die Notwendigkeit toleranten Zusammenlebens wissen

Jahrgangsstufe 8

  • die naturwissenschaftliche von der religiösen Sicht der Wirklichkeit abgrenzen können
  • Glaubensaussagen der biblischen Schöpfungserzählungen verdeutlichen können (Credo)
  • Versöhnung als christliche Aufgabe sehen und Formen verantwortlicher Schuldbewältigung kennen
  • anhand der Reformation die Grundfrage von göttlicher Gnade und menschlichem Tun erfassen
  • konfessionelle Unterschiede benennen und ein Beispiel gelebter Ökumene darstellen können
  • wichtige Aufgabenfelder der Kirche von deren Selbstverständnis her begreifen
  • christliche Kriterien in der Bewertung neuer religiöser Strömungen und Psychokulte anwenden können

Jahrgangsstufe 9

  • Freiheitsimpulse der Exoduserfahrung und Weisungen des Dekalogs erklären können
  • die Bedeutung prophetischer Kritik für die christliche Lebensgestaltung erfassen
  • den jüdischen Glauben in Hauptzügen kennen und als Wurzel des Christentums verstehen
  • Grundzüge der belasteten Geschichte zwischen beiden Religionen und Beispiele des Miteinanders aufzeigen können
  • fähig sein, Auswirkungen des II. Vatikanischen Konzils auf das Glaubensleben zu benennen
  • fähig sein, den Weltauftrag der Kirche zu erläutern
  • den Beitrag christlicher Werthaltungen zum Gelingen von Freundschaft, Liebe und Sexualleben begreifen
  • die Verantwortung für die eigene Ausbildung und christliche Kriterien für das Berufsleben verstehen

Jahrgangsstufe 10

  • in Fragen der Menschenwürde und des Lebensschutzes christliche Werthaltungen begründen können
  • die Besonderheit des christlichen Auferstehungsglaubens gegenüber anderen Jenseitsvorstellungen begreifen
  • die Besonderheit des christlichen Auferstehungsglaubens gegenüber anderen Jenseitsvorstellungen begreifen
  • Beispiele für Leidbewältigung aus dem Glauben kennen
  • fähig sein, die Frage nach dem historischen Jesus und dem Christus des Glaubens zu erläutern (Credo)
  • fähig sein, eine Kernaussage der Bergpredigt zu erschließen
  • Meditation und Gebet als innere Quelle für die Lebensgestaltung wahrnehmen
  • fernöstliche Religiosität in den Hauptaspekten darstellen und vom christlichen Glauben unterscheiden können, die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs erkennen
Lehrplan

Der Fachlehrplan Katholische Religionslehre kann unter diesem Link eingesehen werden.

Verwendete Schulbücher / Unterrichtsmaterialien

5. – 9. Jahrgangsstufe:
Leben gestalten 5 – 9, Unterrichtswerk für den katholischen Religionsunterricht am Gymnasium, Gruber, B. (Hg.), Auer Verlag

10. – 12. Jahrgangsstufe:
Leben gestalten 10 – 12, Katholische Religion Gymnasium, Gruber, B., Klett Verlag

Bibeln (Einheitsübersetzung) werden, wenn benötigt, den Schülerinnen und Schülern im Unterricht zur Verfügung gestellt.

Besondere Projekte am Wittelsbacher

Raum der Stille

Seit 2003 gibt es den „Raum der Stille“, einen Ort zum Entspannen, zur Besinnung, zum Zu-sich-kommen:

„Leg deine Schuhe ab. Wo du stehst, ist heiliger Boden“ (Exodus 3,5)

Achtsamkeit allem gegenüber; die Seele mal
Baumeln lassen;
Cordis aurem inclina, Herzensübungen: Neige das Ohr deines Herzens;
Da-Sein. Erden.
Einzeln werden, wo Masse „in“ ist;
Frei–Räume in sich entdecken;
GOTT genießen mit allen Sinnen
Hören – lernen. Zuhören wieder üben. Dazu – gehören.
Inspiration. Spirare, atmen.,, ES atmet,,;
Kraft tanken. Aus welchen Quellen schöpfe ich?
Loslassen… lernen, gelassen werden.
Mitte finden, seine Mitte finden. MEDITATIONSWEISEN kennen lernen;
Natur: Wir sind ein Teil von ihr. Formen der Bewusstmachung.
Offenwerden wie eine Schale
Pulsationen.
Quittwerden,
Ruhe suchen, Ruhe finden, zu sich finden;
Stille – Kultur der Stille. Von der Leere erfüllt werden.
Tiefe ahnen, Tiefe zulassen, staunen lernen;
Unbewusstem Raum gewähren; sich seiner Träume bewusst werden;
Verzichten auf Ablenkung;
Warten…… Chancen NICHTTUNS erkunden.
Xenien; das Leben als Geschenk erleben
Ysop: Alle Sinne öffnen für die Ge-Würze des Alltags; Alltägliches neu entdecken: Wasser, Brot, Früchte, eine Schale Tee;
Zusammenkommen, um das Leben zu feiern: GOTT ist das LEBEN.

Der Raum der Stille ist ein Raum für Stille.
Stille ist ein Geschenk,
und Geschenke der Stille sind
Geschenke des Herzens.

(Paulus Lutz)

25 Jahre Fall der Mauer

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer – die Grenzzäune zwischen der DDR und der BRD wurden geöffnet, nach Jahrzehnten.

Wir erinnern an die Ereignisse und an die Menschen, die 1989 dies möglich gemacht haben – eine ganz und gar friedliche Revolution, eine ganz und gar friedliche Wendung zum Guten.

Bilder vom Projekttag am 10. November 2014