Wittelsbacher Gymnasium München

Das Fach Natur und Technik (Jahrgangsstufe 5, 6 und 7)

In das Fach Natur und Technik sind die Teilbereiche „Naturwissenschaftliches Arbeiten“, „Biologie“, „Informatik“ und „Physik“ integriert. Dabei liegt der Schwerpunkt in Jahrgangsstufe 5 auf dem naturwissenschaftlichen Arbeiten und der Biologie, in Jahrgangsstufe 6 auf Biologie und Informatik und in Jahrgangsstufe 7 auf Physik und Informatik.

Gerade der Bereich naturwissenschaftliches Arbeiten bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, wissenschaftliche Phänomene wie z.B. Wasser und Luft im eigenständigen Experimentieren spielerisch zu entdecken. Hierbei werden bereits Grundlagen für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Mittelstufe gelegt, naturwissenschaftliche Arbeitsweisen eingeübt und die Vernetzung zwischen den Fachrichtungen Biologie, Chemie und Physik aufgebaut.

Die Fachschaft Biologie/Natur und Technik hat sich in den letzten Jahren verstärkt darum bemüht, sowohl Funktionsmodelle als auch Anschauungsmodelle zu beschaffen, die den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu abstrakten Themen erleichtern.

Am Tag der offenen Tür des Wittelsbacher-Gymnasiums besteht jährlich die Möglichkeit, unter Anleitung von Schülern einen Einblick in den Biologie-Unterricht, das naturwissenschaftliche Arbeiten und die Ausstattung der Biologie-Sammlung zu erhalten.

Die folgenden Links verweisen auf die Lehrplaninhalte des Fachs Natur und Technik (JGS 5 – 7):
Fachprofil Natur und Technik
Jahrgangsstufe 5
Jahrgangsstufe 6
Jahrgangsstufe 7

Grundlegende Lehrplaninhalte

Im Folgenden sind die grundlegenden Lehrplaninhalte des Fachs Natur und Technik für die verschiedenen Jahrgangsstufen aufgelistet:

5

  • Sie kennen typische Arbeitsmethoden aus den Naturwissenschaften und der Technik und können sie in einfachen Fällen anwenden.
  • Sie können die Ergebnisse ihrer Tätigkeit in einfacher Form dokumentieren und präsentieren.
  • Sie verfügen über praktische Erfahrungen im Umgang mit Materialien, Werkzeugen sowie Messgeräten und kennen elementare Sicherheitsregeln.
  • Sie haben eine erste Vorstellung vom Aufbau der Stoffe aus kleinsten Teilchen und sie wissen, dass Vorgänge in Natur und Technik mit Stoff- bzw. Energieumwandlung verbunden sind.
  • Sie kennen die charakteristischen Eigenschaften der Lebewesen.
  • Sie haben einen Überblick über Bau und Funktion der wichtigsten Organsysteme des Menschen.
  • Sie kennen die biologischen Grundlagen der Geschlechtlichkeit des Menschen und besitzen damit die kognitive Voraussetzung, die mit der Pubertät einhergehenden Veränderungen besser zu bewältigen.
  • Sie wissen, wie sie maßgeblich zur Gesunderhaltung ihres Körpers beitragen können.
  • Sie können die beim Menschen erarbeiteten biologischen Basiskonzepte auf andere Säugetiere übertragen.

6

  • Sie verstehen wichtige Beziehungen zwischen Körperbau und Lebensweise bei Wirbeltieren.
  • Sie können die Verwandtschaft der Wirbeltiere anhand ausgewählter Merkmale nachvollziehen.
  • Sie erkennen, dass vielfältige Wechselwirkungen zwischen den Organismen und ihrer Umwelt bestehen.
  • Sie kennen den Grundaufbau einer Blütenpflanze und können einige einheimische Arten bestimmen.
  • Sie besitzen grundlegende Kenntnisse über Wachstum, Fortpflanzung sowie Stoff- und Energieumwandlung bei Pflanzen und sind mit einfachen experimentellen Methoden vertraut.
  • Sie erkennen die Bedeutung der Photosynthese für das Leben auf der Erde.
  • Sie sind in der Lage, die Vielfalt der Arten nach biologischen Kriterien zu ordnen.
  • Sie sind sich der Notwendigkeit des Biotop- und Artenschutzes sowie der Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung bewusst.
  • Sie sind sich bewusst, dass Information auf verschiedene Arten dargestellt werden kann, die je nach Problemstellung unterschiedlich effektiv sind.
  • Sie kennen die Grundbegriffe der objektorientierten Beschreibung von Informatiksystemen und können diese beim Erstellen und Bearbeiten von EDV-Dokumenten mit Standardsoftware – insbesondere aus den Bereichen Graphik, Text und Präsentation – anwenden.
  • Sie können hierarchische Strukturen zum Ordnen von Information verwenden, u. a. unter Nutzung eines Dateisystems.